📍 Lieblingsplatz: Peel

Vier wunderschöne Sommertage im Juli verbrachten wir auf der Isle of Man, genauer gesagt in Peel. Die drittgrößte Stadt der Insel liegt an der Westküste.

Die kleine Isle of Man mitten in der Irischen See ist der britischen Krone unterstellt, aber unabhängig und kein Teil des Vereinigten Königreichs. Glücklicherweise muss man dennoch keine Einreise- und Ausreisemeldungen via sPCR machen, wenn man aus UK kommt.

Wir haben ein verlängertes Wochenende Im Hafen von Peel gemacht und von da aus die Insel erkundet.

🧭 Wo genau?

⚓ Warum wir diesen Platz lieben

Peel hatte einen leichten Weg in unsere Herzen. Als wir ankamen war herrliches Sommerwetter, vorm Museum gegenüber hörte man traditionelle Musik, viele Leute bummelten am Kai entlang oder saßen vor den Pubs und Restaurants. Am Wochenende hielt sich das schöne Wetter und wir konnten die Insel ausgiebig erkunden. Und es gab sogar noch ein Fest mit einem Umzug, inklusive kostümierten Einheimischen. Quasi wie Karneval. Und wir konnten vom Boot aus zusehen.

Von unserem Platz aus hatten wir einen schönen Blick auf die Burg und die Promenade. Auch der unterschwellige »Duft« nach Fisch von der nahegelegenen Verarbeitungsanlage konnte unseren positiven Eindruck nicht trüben.

⛵Wer mit dem eigenen Boot kommt

Peel Harbour (054º13.334′ N / 004º41.890′ W) 

  • An den Pontoons liegt man komfortabel ruhig, gut versorgt mit Wasser und Strom.
  • Tide Gate öffnet ungefähr zwei Stunden vor Hochwasser. Die Brücke öffnet alle halbe Stunde. Will man kommen oder den Hafen verlassen, muss man sich vorab beim Hafenteam melden.
  • Der Preis ist nicht ohne: £169 für 4 Tage (11-m-Boot) am Pontoon. An der Kaimauer ist es günstiger.

Ankerbucht & Moorings (054º13.595′ N / 004º41.506′ W)

  • Sandboden
  • Eher was für ruhige Bedingungen, da nur nach Ost und Süd geschützt.
  • Für einen Kurzaufenthalt oder das Warten auf den Einlass in den Hafen kann man eine der drei kostenfreien Bojen in der Bucht nehmen.

Wir haben eine kleine Rundfahrt über die Insel gemacht. Von Peel morgens gestartet mit dem Bus nach Douglas, mit der Straßenbahn auf den Snaefell, mit dem Linienbus von Douglas nach Port St. Mary und dem Dampfzug zurück nach Douglas. Für den rund zwölfstündigen Ausflug brauchten wir nur ein Ticket für alles: ein Tagesticket Go Sauer für £22 pro Person. Teuer, aber gemessen an dem was wir erlebt haben, ein absolutes Schnäppchen.

🏝️Was man an Land machen kann

  • Von Peel aus ist ein Ausflug nach Douglas möglich. Die Insel-Hauptstadt sollte man sich definitiv ansehen. Sie hat aber auch einen eigenen Hafen mit Plätzen für Gastboote. Der Hafen ist wie Peel tideabhängig zugänglich.
  • Von dort aus kann man mit der Straßenbahn zum Laxey Wheel und/oder dem Snaefell Summit. Für letzteres muss man in Laxey noch mal umsteigen.
  • Mit dem Dampfzug von Douglas nach Port Erin oder Port St. Mary fahren.
  • Es gibt zwei herrliche Strände für einen perfekten Sommertag.